Endlich ist wieder Montag, dachte Chris das kleine Krokodil erfreut. Montage waren ganz besondere Tage, denn mit ihnen begann jede Woche ein neues aufregendes Abenteuer. Chris mochte die Montage aber so besonders, weil er sich dann endlich wieder mit seinem Freund Carlos, dem frechen Papagei treffen konnte. Die beiden waren die besten Freunde, gingen durch dick und dünn, konnten zusammen lachen und Späße machen. Chris hatte den Papagei Carlos einmal vor seinem gefräßigen Onkel gerettet und seither waren sie unzertrennlich. Jeden Montag flog Carlos den weiten Weg von seinem Nest im anderen Teil des Dschungels zum Ufer des großen Flusses, an dem Chris lebte. Oft war sein Freund schon zum Frühstück da und deshalb musste sich Chris ganz schön beeilen. Denn er hatte noch nichts zu Essen besorgt und machte sich schnell auf den Weg in den Dschungel, wo er leckere Früchte, köstliche süße Blüten und knackige Knospen sammelte, um daraus für sich und seinen Freund Carlos einen herrlichen Salat zu machen. Chris mochte kein Fleisch, er aß gern Gemüse. Die anderen Krokodile lachten über ihn und machten sich lustig. Wenn sie ihn von Weitem sahen, wie er seine Blüten pflückte riefen sie laut: „Chris ist so grün, weil er nur Blätter frisst. Ha ha ha.“
Doch das hämische Gelächter störte ihn schon lange nicht mehr, denn er hatte ja einen ganz besonderen Freund, der ihn so mochte, wie er war und das war Carlos, der Papagei.
Jetzt schnell zurück, dachte sich Chris und rannte los, sein Frühstück hielt er mit beiden Händen fest, um es nicht unterwegs zu verlieren. Er lief so schnell er konnte, denn er wollte nicht zu spät kommen. Gleich hatte er den großen Fluss erreicht, der sich langsam und gemächlich durch den Dschungel schlängelte. Er trug wieder sehr viel Wasser, denn es hatte in den letzten Tagen sehr viel geregnet. Das ganze Ufer war überschwemmt und die Bäume standen bis zum Bauch im Wasser. Sie brauchen ein Fotobuch, dann schauen Sie bei
http://www.fotobuch-direkt.org vorbei. Chris hatte einen tollen Platz zum Frühstücken entdeckt: Die riesige Wurzel einer alten umgekippten Mangrowe, die nah am Ufer lag und ein trockenes Plätzchen inmitten der Wassermassen des großen Flusses bot. Chris legte das Grünzeug zur Seite und setzte sich auf die Wurzel, um auf seinen Freund zu warten. Er kniff die Augen zusammen und schirmte mit einer Hand das Sonnenlicht ab, um besser zu sehen. Ja, da vorn kam er angeflogen. Chris konnte einen grünen Punkt am Horizont erkennen, der immer näher kam. Er sah aus wie sein Freund Carlos, mit leuchtend grünen Federn und ein paar rote Streifen